Karsten Willemer

Karsten Willemer lebt mit seiner Familie in Celle. Er ist dort Pastor an der Pauluskirche.

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Es geht wieder los!

Heute hat nach den Sommerferien die Schule wieder begonnen. Und viele Erwachsene sind aus dem Urlaub zurückgekehrt. Nach der (hoffentlich guten) Erholung beginnt nun der Alltag.

Die Tageslosung für heute (8. August) lautet:

Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR. (Sacharja 2,14)

Sie weist nach vorne. Nicht nur weil der Vers an ein Adventslied erinnert. Die Losung erinnert uns daran, dass Gott zu uns kommt. Eine Ermutigung für die Herausforderungen, die vor uns liegen. Was immer kommt, eines ist gewiss: Gott kommt und dann wird alles gut.

Ich wünsche allen einen guten Start!

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Unterwegs sein

Auf der Seite Predigtgedanken finden Sie eine neue Predigt.
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Aufruf: Neonazi-Internetseite "Altermedia" abschalten!

  • Altermedia ist ein Internetportal von und für Neonazis. Die Seite ist an Radikalität nicht zu überbieten. Seit zehn Jahren hetzen Rechtsextreme auf "Altermedia" gegen Ausländer, Juden und politische Gegner.
  • Altermedia verbreitet Angst und verbale Gewalt. "Altermedia" denunziert, verleumdet und bedroht Personen, die sich mit dem Rechtsextremismus auseinandersetzen.
  • Altermedia lässt keinen Zweifel darüber, wer ihre Gegner sind. Das Portal sendet ungehindert rassistischen, antisemitischen und homophoben Hass.
  • Altermedia ist eine Webseite, die psychische Gewalt ausübt und physische Gewalt vorbereitet.

Deshalb ist nochmals ist die Petition gestartet worden: Altermedia ist eine kriminelle Webseite und muss abgeschaltet werden!

 

Bitte unterschreiben auch Sie auf folgender Internetseite die Petition an Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich: http://www.avaaz.org/de/petition/Antisemitismus_Hass_und_Gewalt_rechtsextreme_Hassseite_abschalten/?launch 

 

Bitte leiten Sie den Link zur Petition auch an Freunde, Bekannte, Mitstreiter etc. weiter. Machen Sie den Aufruf bekannt! Veröffentlichen Sie ihn auf Ihren Webseiten, face-book oder wo immer Sie die Gelegenheit dazu haben!

 

Initiator des Aufrufs ist der "Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit, gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit in der Stadt Gera". Das "Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus" unterstützt diesen Aufruf in vollem Umfang. Es ist auch unser großes Anliegen, dass die                 menschenverachtende Internetseite Altermedia endlich aus dem Netz verschwindet.

 

 

         Mit freundlichen Grüßen,

         Wilfried Manneke


         Pastor
         Wilfried Manneke
         Schulstraße 9
         29345 Unterlüß



         info@netzwerk-südheide.de

         www.netzwerk-südheide.de

 


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Zum Tagesthema: Streitfall Altenhilfe

Ich habe vor 10 Jahren für einen diakonischen Altenhilfeträger gearbeitet. Heute bin ich regelmäßig als Pastor in Pflegeheimen zu Gast. Meine Beobachtungen sind diese:
1. Es besteht ein Widerspruch zwischen dem gesellschaftlichen Wunsch nach guter Pflege und der tatsächlichen Vergütung des Pflegesektors. Bereits vor 10 Jahren war es so, dass die Pflegesätze sehr knapp bemessen waren. Soweit ich es sehe, ist das nicht besser geworden. Ich behaupte: Wenn wir mehr Qualität in der Pflege haben wollen, dann werden wir dafür bezahlen müssen.
2. In meiner Arbeit erlebe ich viele Pflegekräfte, die sehr engagiert ihre Arbeit machen. Der Kontakt zu den Menschen ist ihnen wichtig. Erschwert wird ihnen die Arbeit durch die äußeren Rahmenbedingungen. Dazu gehören knapp gestrickte Dienstpläne mit einer Minimalbesetzung als Normalzustand, undurchsichtige und unbewegliche Leitungsstrukturen beim Träger sowie eine überbordende Dokumentationspflicht. Wenn wir eine verstärkte menschliche Zuwendung in diakonischen Heimen wollen, dann müssen wir für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rahmenbedingungen schaffen, die es ihnen ermöglicht für die Bewohner Zeit zu haben.
3. Viele Menschen zögern den Umzug in eine betreute Wohnsituation so lange wie möglich hinaus. Wenn er dann eintritt, wird er oft negativ erlebt. Menschen, die sich frühzeitig mit ihrer Situation auseinandersetzen, erleben diesen Schritt viel selbstbestimmter und damit positiver. Ich kann also auch als Betroffener etwas dafür tun, dass ich bei Pflegebedürftigkeit gut lebe.
4. Das Thema ist nicht nur für Menschen ab 50 wichtig. Gerade die junge Generation wird die Folgen der Entscheidungen tragen, die wir heute treffen. Wer also in 50 Jahren als alter Mensch gut versorgt sein will, sollte sich jetzt schon mit dem Thema auseinandersetzen.
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Politik und Bibel

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
(Römer 12,21)

Der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erklärt in der aktuellen Ausgabe der Evangelischen Zeitung den Vers aus dem Römerbrief zu seinen Lieblings-Bibelwort.
Schade nur, dass in seinen politischen Äußerungen davon so wenig zu spüren ist.
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Wir müssen unsere Demokratie aktiv verteidigen!

Der Geheimdienst der USA überzieht die Welt mit einem riesigen Überwachungsnetz. In Russland werden die Rechte von Homosexuellen eingeschränkt. Die Regierung der Türkei lässt auf Demonstranten einprügeln. Während überall auf der Welt die Bürgerrechte in Gefahr geraten schreckt mich eine Meldung der örtlichen Tageszeitung auf:
"Protestpartei der Nichtwähler - Abschied von einem Mythos" heißt es da. In einer Studie hat das Institut Allensbach herausgefunden, dass die meisten Nichtwähler nicht aus Protest den Urnen fernbleiben. Ihnen ist die Politik einfach egal.
Wenn das stimmt, dann ist das ein Alarmsignal. Denn die Demokratie ist darauf angewiesen, dass sich die Bevölkerung an ihr beteiligt. Demokratie, also "Volksherrschaft", geht nicht ohne das Volk. Wir müssen also selbst aktiv werden, wenn wir die Demokratie erhalten wollen.
"Der typische Nichtwähler in Deutschland ist Geringverdiener, bildungsschwach, wohnt häufig in sozialen Brennpunkten und ist nach gängigen sozio-ökonomischen Kriterien Angehöriger der sogenannten Unterschicht.", wird das Institut Allensbach zitiert. Mit anderen Worten: Das sogenannte Prekariat ist nicht nur wirtschaftlich abgehängt, sondern auch politisch. Hier tickt eine Zeitbombe, die um so gefährlicher wird, je länger wir sie nicht entschärfen.
Was ist zu tun? Eigentlich sind die Rezepte wohlbekannt:
1. Die Bildung muss verbessert werden. Kein Turboabitur, sondern die Situation der Bildungsfernen verbessern. Das kostet Geld. Aber wenn damit die Demokratie gerettet wird, dann ist dieses Geld gut angelegt.
2. Die wirtschaftliche Situation der Einkommensschwachen verbessern. Es darf weder Hungerlöhne noch zu knapp bemessene Sozialleistungen geben.
3. Zum Mitnachen aktivieren. Politisches und soziales Engagement braucht Vorbilder. Es gibt sie. Vereine, Kirchen, Feuerwehren, aber auch Einzelpersonen. Sie müssen unterstützt werden. Und sie müssen sich öffnen für Menschen aus allen Schichten.
Das ist vielleicht die schwerste Aufgabe, denn sie ist nicht allein mit Geld zu bewältigen. Hier ist viel Geduld notwendig. Doch wenn unsere Demokratie überleben soll, werden wir kaum eine andere Wahl haben
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Fluthilfe der Diakonie Katastrophenhilfe



Dokument: DKH_Plakat_A4_quer_... (PDF)
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"Wir haben das Abi geschafft!"

In der Stadt begegneten mir heute abend zwei junge Mädchen, die sehr fröhlich kichernd auf einer Bank saßen. Ich muss wohl etwas irritiert geguckt haben, denn die eine rief mir zu: "Wir haben das Abi geschafft!"
Gratulation an die beiden und an alle erfolgreichen Abiturienten und Abiturientinnen!
Genießt euren Erfolg, genießt das Gefühl der Freiheit und auch das spannungsvolle Kribbeln der Unsicherheit: Was kommt danach?
Feiert fröhlich. Sauft euch nicht ins Koma, aber lasst es krachen, Ihr habt es euch verdient! Feiert das Leben und seid gewiss: Das Beste kommt noch!
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Neu: Predigtgedanken

Meine Präsenz auf wir-e.de beginnt zu wachsen. Auf der Seite Predigtgedanken veröffentliche ich in loser Folge Predigten von mir. Den Anfang macht die Predigt zum Sonntag Exaudi. Mein Vorschlag: Gönnen Sie sich eine Pause, um sie zu lesen.